Alle zwei Minuten wird in Deutschland eingebrochen; jede Minute bricht ein Feuer aus. Während immer mehr Bürger mit Rauchwarnmeldern zumindest minimal vorbeugen, ist den meisten Menschen das Risiko für eine Gefahr wie Einbruch noch nicht ausreichend bewusst. Viele wiegen sich in falscher Sicherheit!
Die Polizei nennt in ihrer "Kölner Studie" vor allem drei Fehleinschätzungen zum Wohnungseinbruchdiebstahl:
Die Täter kommen nicht nur nachts oder zur Urlaubszeit. Statistiken zeigen, dass über ein Drittel aller Einbrüche tagsüber stattfindet, auch wenn das Haus nur für kurze Zeit verlassen wird. Einbrecher beobachten ihre potenziellen Opfer und spionieren deren Gewohnheiten aus.
Sowohl im Privatbereich als auch im Unternehmen ist das Bewusstsein für die Gefahren von Einbruch und Brand noch unzureichend ausgeprägt. Viele Menschen sind der Auffassung, mit einer Versicherung hätten sie sich ausreichend geschützt. Aber keine Versicherung der Welt kann den Verlust von Werten wie Familienschmuck oder Daten angemessen ersetzen oder sogar psychische Folgeerscheinungen aufwiegen.
Schutz lohnt sich, und Sicherheitstechnik ist ein wichtiger Baustein um vorzubeugen. Eine jährliche Statistik des Landeskriminalamtes (LKA) Bayern beweist, wie effektiv es ist, sich vor Einbruch zu schützen. Laut LKA verhinderte Sicherheitstechnik allein in Bayern in den vergangenen fünf Jahren knapp 6.000 Einbrüche.